5 Geheimtipps gegen Pickel am Oberschenkel

Pickel am Oberschenkel - 5 Tipps

So wirst du Pickel am Oberschenkel im Nu los!

Ob nach einem langen Tag im Büro oder nach einer durchfeierten Nacht, viele kennen das Gefühl. Zuerst verspürst du nur einen Juckreiz an den Oberschenkeln, aber schon bald merkst Du, dass es sich dabei tatsächlich um Pickel handelt. Die Frage, die bleibt, ist: Woher kommen diese kleinen Biester plötzlich?

Im folgenden Artikel findest Du daher nicht nur eine Auflistung der häufigsten Ursachen von Pickeln am Oberschenkel, sondern auch effektive Maßnahmen, um diesen vorzubeugen und sie rasch wieder loszuwerden.

Darum kommt es zu Pickel am Oberschenkel

Pickel und Mitesser beschränken sich längst nicht nur auf das Gesicht. Leider können sie überall dort entstehen, wo unsere Haut Talgdrüsen besitzt. Und dazu zählen nunmal auch die Oberschenkel.

Die Ursachen und Entstehungsmechanismen sind zwar immer dieselben, im Gegensatz zu Pickeln im Gesicht können die Auslöser für Pickel an den Oberschenkeln jedoch andere sein. Die Haut an den Oberschenkeln ist schließlich auch ganz anderen Reizen und Belastungen ausgesetzt als die Haut im Gesicht. Das solltest Du bei der Suche nach den Ursachen für deine Pickel am Oberschenkel immer berücksichtigen.

Auf jeden Fall solltest Du Dir jedoch nicht zu viel Zeit lassen, denn je länger du wartest, desto größer wird die Chance, dass sich die kleinen Pickelchen an Deinen Oberschenkeln in richtig entzündete Monstern verwandeln. Die Zeit läuft also!

Die 4 häufigsten Ursachen von Pickel am Oberschenkel

Gerade Oberschenkel und Po sind häufig von Pickeln betroffen – aber warum ist das eigentlich so? Ganz einfach: Bakterien wie das Pickel verursachende P.acnes Bakterium finden dort ideale Bedingungen vor, die sie blühen und gedeihen lassen. An diesen Körperstellen neigen Menschen besonders dazu, zu schwitzen, was zusammen mit abgestorbenen Hautzellen den idealen Nährboden für Bakterien schafft. Dazu kommen eine schlechte Luftzirkulation, Wärme sowie Reizungen der Haut durch enge Kleidung und fertig ist das Bakterienparadies schlechthin.

Zu den einzelnen Auslösern für Pickel an den Oberschenkeln gehören unter anderem folgende:

1. Zu enge Kleidung

Vielleicht ist Dir schon einmal aufgefallen, dass sich gerade dann Pickel an den Oberschenkeln und am Po gebildet haben, wenn du wieder einmal deine Lieblings-Skinny-Jeans getragen hast. Enge Hosen können nämlich gerade dann, wenn Du sie den ganzen Tag trägst, heimliche Pickelverursacher sein. Verschlimmert wird das Ganze noch durch Schweiß. Zusammen mit Reibung sorgt dieser dafür, dass die Pickel nur so sprießen.

Typisch ist ein Jucken der betroffenen Stellen, dass Du bereits spürst, bevor Du die engen Jeans ausgezogen hast. Spätestens, wenn Du nach einem langen Tag Deine Klamotten wechselst, siehst Du dann das ganze Ausmaß des Schlamassels. Schmerzhafte und entzündete Pickel, die den ganzen Tag unter Deiner engen Hose Zeit hatten, sich zu entwickeln.

Unser Tipp: Lass Deine Skinny Jeans besser im Schrank.

Wenn Du zu engen Hosen greifst, achte darauf, dass diese aus natürlichen sowie atmungsaktiven Materialien bestehen. Von hauteng geschnittenen Hosen aus schweren Stoffen mit hohem Synthetikanteil solltest Du lieber die Finger lassen und stattdessen lieber zu etwas locker geschnittenen Modellen greifen.

2. Kleidung aus Kunstfasern

Hosen und Röcke aus Synthetikfasern mögen oft toll aussehen und auch pflegeleicht sein, sie haben jedoch einen großen Nachteil: Sie behindern die Luftzirkulation. Vergiss nicht: Das Pickel verursachende Bakterium P. acnes liebt nichts mehr als eine sauerstoffarme Umgebung. So schafft Kleidung aus Kunstfasern die ideale Umgebung, um Pickel entstehen zu lassen.

Darüber hinaus sorgt Kunstfaser häufig dafür, dass du schnell schwitzt, was die Entstehung von Pickeln ebenfalls begünstigt. Daher wartet nach einem langen Tag oder einer durchtanzten Nacht beim Umziehen nicht selten eine Überraschung in Form von Pickeln auf den Oberschenkeln auf Dich.

Unser Tipp: Hände weg von Kunstfasern.

Achte bei Hosen und Röcken darauf, dass diese aus atmungsaktiven Naturfasern hergestellt sind. Diese lassen dich – anders als viele synthetischen Materialien – nicht schwitzen und sorgen auch nicht für Hautreizungen aufgrund von Reibungen.

3. Allergische Reaktionen

Auch allergische Reaktionen können zu Pickeln an Oberschenkeln führen. Diese treten besonders häufig beim Tragen von Kleidung aus Kunstfasern auf. Darüber hinaus kann es jedoch auch sein, dass du auf Farbstoffe sowie andere Chemikalien in der Kleidung allergisch reagierst.

Der Fachbegriff für diese Arten von allergischen Reaktionen lautet Textildermatitis. Und diese kann durch synthetische Fasern ebenso ausgelöst werden wie durch natürliche. Heutzutage werden nämlich auch Letztere mit einer Unmenge von chemischen Substanzen behandelt.

Besonders vorsichtig solltest Du sein, wenn ein Kleidungsstück als schmutzabweisend oder bügelfrei gekennzeichnet ist, denn dies deutet auf einen sehr hohen Einsatz von Chemikalien hin. Auch hinter dem Hinweis „separat waschen“ steckt häufig ein erhöhtes Allergierisiko. Bei so gekennzeichneten Kleidungsstücken ist die Farbe nämlich nicht so fest mit dem Stoff verbunden und löst sich daher bei Reibung und Schwitzen schneller, was wiederum rasch zu allergischen Reaktionen führen kann.

Unser Tipp: Achte bei Deiner Kleidung auf das Etikett und Prüfsiegel.

Bevor Du Kleidung kaufst, solltest Du einen genauen Blick auf das Etikett werfen, um das Risiko allergischer Reaktionen einschätzen zu können. Darüber hinaus helfen Dir auch Prüfsiegel wie Toxproof, Oeko-Tex Standard 100 und das Prüfsiegel der Fördergemeinschaft körperverträglicher Textilien. Mit diesen ausgezeichnete Kleidung hat ein besonders niedriges Allergierisiko.

4. Eingewachsene Härchen

Glatte Beine sind für viele Frauen ein Muss. Leider währt die Freude bei einigen nur kurz, denn schon bald nach der Rasur oder Epilation bilden sich unschöne, kleine rote Pickelchen, die das Tragen kurzer Röcke und Hosen mindestens genauso vermiesen wie dunkle Härchen. Aber was tun gegen diese Rasierpickel?

Nun, zuerst solltest Du Deine Methode der Haarentfernung überdecken. Häufig hilft es nämlich schon, wenn Du diese wechselst. Am häufigsten kommt es durch Epilation zu eingewachsenen Haaren, darüber hinaus kann es aber auch beim Rasieren passieren, dass die Haare einwachsen.

Letztendlich führt immer eine Verstopfung des Haarfollikels durch abgestorbene Hautzellen dazu, dass das Haar seitlich in die Haut wächst. In einigen Fällen wächst das Haar auch aus der Haut heraus, um dann wieder in diese hinein zu wachsen.

Unser Tipp: Verwende Wachs und Peelings.

Die Haarentfernung mit Wachs führt seltener als andere Methoden der Haarentfernung zu eingewachsenen Haaren. Darüber hinaus hat sich auch die Anwendung von Haarentfernungscremes bewährt. Diese werden jedoch nicht von jedem Hauttyp vertragen. Auf jeden Fall solltest Du regelmäßig Peelings machen und am besten auch eine Bodylotion mit AHA verwenden. So sorgst Du dafür, dass abgestorbene Hautzellen entfernt werden und nicht die Haarfollikel verstopfen. Härchen können so normal nachwachsen.

Befolge diese allgemeinen Tipps, um Pickeln an den Oberschenkeln vorzubeugen

Neben spezieller Ursachenforschung und der Ausschaltung individueller Faktoren solltest Du auch wichtige allgemeine Maßnahmen treffen, um Pickeln am Oberschenkel vorzubeugen.

Hygiene

Peinliche Hygiene ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Pickel an den Oberschenkeln gar nicht erst entstehen zu lassen. Das heißt, dass Du Hosen, Strumpfhosen, Leggings und Röcke stets nur einmal tragen solltest, bevor Du sie zur Wäsche gibst. Auf diese Weise entziehst Du Bakterien den Nährboden und verhinderst deren Vermehrung. Vergiss auch nicht auf Dein Handtuch! Wechsle auch dieses lieber öfter, denn auch dort sammeln sich Bakterien.

Körperpflege

Verwende pH-neutrale Duschprodukte ohne Parfum und reizende Inhaltsstoffe wie Alkohol. Die Reinigung Deiner Haut sollte gründlich, aber immer mild sein. Darüber hinaus solltest Du die Haut an Deinen Oberschenkeln regelmäßig ein- bis zweimal die Woche peelen. Dazu kannst Du spezielle Peelinggels oder aber auch einen Luffa-Handschuh oder einen Konjak-Sponge verwenden.

Nach der Dusche oder dem Bad solltest Du Deine Oberschenkel mit einer AHA-haltigen Bodylotion eincremen. Bei AHA handelt es sich um Fruchtsäuren, die effektiv abgestorbene Hautzellen entfernen. So können diese nicht die Haarfollikel sowie die Talgdrüsen blockieren und diese verstopfen nicht. Bodylotions mit BHASalizylsäure – sind ebenfalls eine gute Wahl. Mit dem richtigen pH-Wert von unter 4 peelen diese sogar innerhalb der Talgdrüsen und entfernen so Ablagerungen aus diesen.

Kleidung

Statt enger Kleidung aus Kunstfaser solltest Du lieber locker sitzende Hosen und Röcke aus Baumwolle sowie anderen Naturfasern tragen, um Bakterien jeden Nährboden zu entziehen. Achte zudem darauf, dass diese möglichst wenig chemisch behandelt sind, um so auch das Risiko allergischer Reaktionen zu minimieren. Und: Gib Hosen nach einmal Tragen in die Wäsche.

So wirst Du Pickel am Oberschenkel schnell wieder los

Bei aller Vorsicht und vorbeugenden Maßnahmen kann es dennoch sein, dass sich lästige Pickel auf Deinen Oberschenkeln breitmachen. Diese sollen natürlich so schnell wie möglich wieder verschwinden und dabei keine Narben hinterlassen. Wir haben daher für Dich auch die besten Tipps gegen Pickel am Oberschenkel gesammelt. Mit diesen machst Du den kleinen Biestern im Handumdrehen den garaus.

1. Mache eine Heilerdemaske

Heilerde ist der Allrounder unter den Hausmitteln, der Pickel ruckzuck zum Abklingen bringt. Wir können Dir daher nur empfehlen, immer einen Vorrat zu Hause zu haben. Eine Maske aus Heilerde hilft nicht nur gegen Pickel im Gesicht, sondern auch gegen Pickel am Oberschenkel.

Rühre dafür einfach eine entsprechende Menge Heilerde mit Wasser zu einem streichfähigen Brei und trage diesen auf Deine Oberschenkel auf. Lasse ihn dort mindestens eine halbe Stunde einwirken und wasche ihn erst mit viel lauwarmem Wasser ab, wenn er gut durchgetrocknet ist.
Anstatt Wasser kannst Du auch Cistus-Tee, ein Hydrolat oder Grünen Tee verwenden, um die Anti-Pickel-Power dieser Maske noch zu verstärken.

2. Verwende Teebaumöl

Teebaumöl ist ein bekanntes natürliches Mittel gegen Pickel. Es wirkt desinfizierend, antibakteriell, antientzündlich sowie wundheilungsfördernd und ist somit die ideale Waffe im Kampf gegen Pickel. Einzelne Pickel kannst Du mit purem Teebaumöl behandeln, indem Du dieses wie einen Anti-Pickel-Tupfer auf die Pickel aufträgst.

Sei jedoch vorsichtig, wenn Du dies zum ersten Mal machst, denn Teebaumöl pur kann auch schnell die Haut reizen. Alternativ kannst Du auch einige Tropfen Teebaumöl in eine Heilerdemasken geben und diese so noch effektiver machen.

3. Creme mit BPO

Benzoylperoxid ist der Wirkstoff gegen Pickel schlechthin und hat im Gegensatz zu Vitamin A-Säure und Antibiotika auch keine gefährlichen Nebenwirkungen. Wir können Dir daher nur raten, betroffene Hautbereiche mit einer BPO-Creme zu behandeln. Diese bekämpft sowohl P. acnes Bakterien als auch Verstopfungen der Talgdrüsen.

Aber Vorsicht: BPO wirkt bleichend und kann Dir Deine Kleidung ruinieren. Wenn Du Deine Oberschenkel mit einer BPO-Creme behandelst, solltest Du das daher bevorzugt abends machen und mit dem Anziehen warten, bis die Creme komplett eingezogen ist.

Pickel am Oberschenkel müssen nicht sein

Ob Deine Haut auf verschiedene Reize mit Pickeln und Mitessern reagiert, ist Veranlagungssache. Dennoch hast Du die Möglichkeit, auf die Bedürfnisse Deiner Haut und Umweltreize entsprechend zu reagieren, sodass das Risiko von Pickeln deutlich minimiert wird.

Bei Pickeln am Oberschenkel heißt das:

  • Trage die richtige Kleidung
  • Lege größten Wert auf peinliche Hygiene
  • Nimm Deine Haarentfernungsmethode genau unter die Lupe

Auch wenn die Pickel bereits da sind, hast Du einige Möglichkeiten, diese rasch wieder zum Verschwinden zu bringen. Mit unseren Tipps heilen die lästigen Quälgeister schnell wieder ab und Du kannst Dich wieder über schöne, glatte Oberschenkel freuen.

Darüber hinaus solltest Du Pickel natürlich auch immer ganzheitlich und nicht nur von außen, sondern auch von innen bekämpfen. Das Wichtigste ist daher ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Schlaf. Ganz besonders wichtig ist auch die Versorgung mit allen Anti-Pickel-Vitaminen und -Mineralstoffen. Diese ist nämlich eine Grundvoraussetzung für schöne und reine Haut.

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von Ulrike

Ulrike weiß, was es heißt, unter unreiner Haut zu leiden. Was für sie anfangs eine notgedrungene Auseinandersetzung mit dem Thema unreine Haut war, hat sich inzwischen zu einer echten Passion entwickelt.Ob wissenschaftliche Studien, Ernährungstipps oder eine vielversprechende neue Creme, vor ihr ist nichts sicher, was mit dem Thema unreine Haut zu tun hat. Ihre Erkenntnisse möchte Sie hier mit Euch teilen und euch so dabei helfen, endlich wieder schöne Haut zu bekommen

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