Wie Akne und Psyche zusammenhängen – so findest Du zu einem positiven Selbstbild

Stress und Akne

Akne ist viel mehr als bloß ein körperliches Problem.

Vor allem Dein Selbstbild und jenes Bild, das Du von der Welt hast, können Akne beeinflussen.

Daher solltest Du Dich nicht nur mit infrage kommenden körperlichen Ursachen auseinandersetzen, sondern auch mit Deinem unbewussten und negativen Verhaltensmustern.

Im folgenden Artikel erklären wir Dir die Zusammenhänge zwischen Psyche und Akne.

Des Weiteren erfährst Du, wie sehr Deine Wahrnehmung und Dein Unbewusstes Dein Leben bestimmen und wie Du diese beiden Faktoren zu Deinen Gunsten verändern kannst.

Die Macht des Unbewussten

Neben dem Bewusstsein, dass uns jederzeit zugänglich ist, ist im Zusammenhang mit Akne vor allem das Unbewusste von Interesse für uns.

Das Unbewusste regelt nicht nur unsere Körperfunktionen und ist für den Großteil der ausgeführten Tätigkeiten verantwortlich, sondern filtert auch alle Informationen, die wir aufnehmen.

Während diese Funktionen es uns überhaupt erst ermöglichen, Tätigkeiten wie Gehen und Schreiben auszuführen, haben sie leider auch eine Kehrseite.

Das Unbewusste ist nämlich auch die Heimat schlechter Angewohnheiten.

Du weißt vielleicht, wie schwierig es sein kann, eine schlechte Angewohnheit ein für allemal loszuwerden, auch wenn man es noch so sehr möchte.

Dies liegt daran, dass diese als eine Art Programm fest in unserem Unterbewussten gespeichert sind.

Zudem entscheidet das Unbewusste auch, was für uns wichtig ist und was nicht.

Daher nehmen wir bewusst nur jene Dinge war, die das Unbewusste aufgrund seiner Programmierung für uns gefiltert hat.

Das erklärt auch, warum Menschen ein und dieselbe Situation unterschiedlich beschreiben.

Du kannst dies ganz einfach testen, indem Du an eine Farbe denkst, und dich dann in Deiner Umgebung umsiehst.

Ganz automatisch wirst Du diese Farbe nun vor allen anderen wahrnehmen.

Das Unbewusste bestimmt Dein Selbstbild

Das Unbewusste bestimmt, wie Du die Welt und auch Dich selbst wahrnimmst.

Obwohl das Unbewusste uns nicht direkt zugänglich ist, gibt es Möglichkeiten, die Programmierungen, die unsere Wahrnehmung bestimmen, zu ändern.

Jenes Bild, das wir von uns selbst haben, unterscheidet sich oft von jenem, das Andere von uns haben.

Dies verdeutlicht einmal mehr, wie subjektiv Wahrnehmung ist und wie sehr diese unsere Position in der Welt bestimmt.

Dein Selbstbild bestimmt zum Beispiel

  • als welche Art von Person Du Dich siehst
  • ob Du glücklich oder unglücklich bist
  • ob Du Dich als attraktiv siehst oder nicht
  • ob Du Dich selbst respektierst
  • was Du Dir zutraust und was nicht
  • ob Du die Reaktionen anderer Leute auf Dich als positiv oder negativ einordnest
  • ob Du denkst, Liebe, Erfolg, etc. zu verdienen

In unserem konkreten Fall heißt das: Es ist ein großer Unterschied, ob Du davon überzeugt bist, wegen Deiner Akne nicht glücklich zu werden, keinen Partner finden zu können oder gar nichts wert zu sein, oder ob Du Deiner Akne keine Macht über Dein Leben einräumst.

Auch, ob Du die Welt in Gesamten als einen positiven oder negativen Ort siehst, wird von Deinem Unbewussten bestimmt.

Die Wertelandschaft des Unbewussten formt sich bereits in unserer Kindheit durch äußere Einflüsse von Eltern, Familie, Lehrern, Freunden und auch den Medien sowie anderen Quellen.

Obwohl wir diesem Prozess mehr oder weniger hilflos ausgeliefert sind, haben wir als Erwachsene dennoch die Möglichkeit, alte Programmierungen und unsere alte, subjektive Realität aufzubrechen und zu unseren Gunsten zu ändern.

Dafür müssen wir jedoch genau hinsehen und ehrlich zu uns sein.

Wie Du trotz Akne ein positives Selbstbild aufbaust

Eine typische Situation, in der uns unser Unbewusstes oft einen bösen Streich spielt: Du bist im Supermarkt und merkst, wie Dich eine Frau/ein Mann kurz beobachtet hat.

Automatisch denkst Du, dass er oder sie dies nur wegen Deiner Akne gemacht hat, und sich jetzt bestimmt abgestoßen von Dir fühlt.

Dies ist jedoch lediglich Deine Interpretation, die aufgrund Deiner unbewussten Programmierung so negativ ausfällt.

Denk doch einmal genauer über die Situation nach: Es könnte nämlich durchaus so gewesen sein, dass Du aufgrund Deiner Attraktivität aufgefallen bist.

Und da Du ohnehin nicht weißt, warum Du beobachtet wurdest, macht es doch vielmehr Sinn, die zweite Version zu glauben.

Diese sorgt nämlich dafür, dass Du Dich gut fühlst.

Indem Du solche Situationen sofort negativ einordnest, reagierst Du leider, gesteuert durch Dein Unbewusstsein, auch negativ.

Das heißt, anstatt zu lächeln und etwas Positives zu signalisieren, fährst Du unbewusst sofort eine Mauer hoch und hinderst Andere somit daran, freundlich auf Dich zuzugehen.

Dies ist wiederum eine Bestätigung für Dein negatives Selbstbild und Deine angeblich nicht vorhandene Attraktivität.

Du siehst, es handelt sich hier um einen Teufelskreis, den Du nur mit Deinen Gedanken aufbrechen kannst.

Dies kannst Du tun, indem Du Dir unbewusste Verhaltensweisen bewusst machst.

Warum das Aufschreiben Deiner Gedanken hilfreich ist

Das Aufschreiben Deiner Gedanken ist eine hervorragende Möglichkeit, um aus Unbewusstem Bewusstes zu machen.

Am besten legst Du Dir eine Art Notizbuch zu.

Natürlich kannst Du stattdessen auch entsprechende Apps nutzen.

Jedes Mal, wenn Du eine emotionale Reaktion auf etwas verspürst, notiere diese sowie die Situation, die der Auslöser dafür war.

Dies gibt Dir die Gelegenheit, die jeweilige Situation sowie Deine emotionale Reaktion darauf zu einem späteren Zeitpunkt mit klarem Kopf zu analysieren.

Dabei solltest Du dir folgende Fragen stellen:

  • Was genau an der Situation hat meine emotionale Reaktion ausgelöst?
  • Was würde passieren, wenn ich anders reagieren würde?
  • Was wäre so schlimm daran, anders zu reagieren?
  • Was sagt das über mich aus?
  • Was daran ist für mich wichtig?
  • Was denke ich, woran es liegt, dass ich so reagiere?
  • In welchen Situationen habe ich mich zuvor schon so gefühlt?

Gerade die letzte Frage hilft Dir dabei, Muster zu erkennen.

Dies Analysen liefern Dir einen guten Ansatzpunkt, um negative Verhaltensmuster aufzubrechen, und neue zu etablieren.

 

Du bestimmst, wer Du bist

Im Unbewussten fest verhaftete Verhaltensmuster zu ändern gelingt nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langwieriger Prozess.

Dieser ist sicher auch nicht immer einfach und verlangt viel Durchhaltevermögen sowie den festen Willen, etwas zu verändern.

Am Ende und auch schon zwischendurch wirst Du jedoch mit kleinen und großen Erfolgen belohnt.

Du kannst alte und ungeliebte Verhaltensmuster endgültig ablegen und Dir selbst damit viel Gutes tun.

Du beginnst, Dich und die Welt besser zu verstehen und mit anderen, freundlicheren Augen zu sehen, was sich letztendlich positiv auf alle Aspekte Deines Lebens auswirkt.

Ungesunder Stress durch negative Gedanken und Gefühle wird reduziert.

Dieser Umstand wirkt sich auch auf zahlreiche körperliche Prozesse positiv aus und kann somit zusätzlich einen wesentlichen Teil zur Besserung Deiner Akne beitragen.

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von Ulrike

Ulrike weiß, was es heißt, unter unreiner Haut zu leiden. Was für sie anfangs eine notgedrungene Auseinandersetzung mit dem Thema unreine Haut war, hat sich inzwischen zu einer echten Passion entwickelt.Ob wissenschaftliche Studien, Ernährungstipps oder eine vielversprechende neue Creme, vor ihr ist nichts sicher, was mit dem Thema unreine Haut zu tun hat. Ihre Erkenntnisse möchte Sie hier mit Euch teilen und euch so dabei helfen, endlich wieder schöne Haut zu bekommen

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2 thoughts on “Wie Akne und Psyche zusammenhängen – so findest Du zu einem positiven Selbstbild

  1. Sonja says:

    Eine sehr schöne Erklärung und ehrlich gesagt habe ich es vor allem bezüglich des Themas „Pickel“ von der Seite her noch gar nicht betrachtet. Aber Du hast Recht. Auch die Psychoe, die Gedanken, das Selbstbild haben einen Einfluss, sogar einen starken auf unseren Organismus, auf unsere Zellen und deshalb auch darauf, was wir über die Haut ausscheiden.

    Es ist ein erster Schritt, diese Zusammenhänge zu verstehen, wodurch man es leichter haben wird, die nötigen Änderungen im Leben herbeizuführen, um dann Schritt für Schritt an dem eigenen Hautbild und der Reduzierung der Akne zu arbeiten.

    Klasse Artikel und vielen Dank für die neue Sichtweise.

    Sonja

    • Ulrike says:

      Hallo Sonja,

      vielen Dank für das Lob!
      Der Zusammenhang zwischen Psyche und Akne darf keinesfalls vernachlässigt werden. Psychische Probleme und ungelöste Konflikte führen oft zu körperlichen Krankheitsymptomen, das ist wissenschaftlich eindeutig belegt – Stichwort Psychosomatik. Zu diesen Symptomen zählen in vielen Fällen Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Probleme und eben auch Hautkrankheiten. Man denke nur an die allseits bekannten Redewendungen wie „Etwas schlägt auf den Magen“, „Etwas geht an die Nieren“ und „Die Haut ist der Spiegel der Seele“ – diese haben ihren Ursprung in den seit jeher bekannten Zusammenhängen zwischen psychischer und körperlicher Gesundheit.

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