Die Top 5 der häufigsten Gründe für Pickel am Kinn

Schöne Frau mit Hand an Kinn.

Pickel sind immer lästig. Die kleinen Biester sehen nicht nur unschön aus, sie tun oft auch noch richtig unangenehm weh. Dabei treten sie häufig nicht einfach wahllos im ganzen Gesicht auf, sondern an ganz bestimmten Stellen wie etwa an der Stirn, an den Wangen oder am Kinn. Das hat auch ganz bestimmte Gründe, denn die Lage der Pickel sagt auch viel über deren Ursache aus.

So leiden zum Beispiel viele Menschen – insbesondere Frauen – häufig unter Pickeln am Kinn. Aus diesem Grund wollen wir im folgenden Artikel den Ursachen der Blagegeister am Kinn auf den Grund gehen. Darüber hinaus zeigen wir Dir auch, wie Du diesen vorbeugen und sie wieder loswerden kannst.

Das sind die 5 häufigsten Ursachen von Pickeln am Kinn

1. Hormonschwankungen

Ob in der Pubertät oder im Erwachsenenalter, kommt es regelmäßig zum Auftreten von Mitessern und Pickeln, fällt schnell die Diagnose Akne. Und obwohl die Entstehungsmechanismen immer die gleichen sind und mit das männliche Sexualhormon Testosteron dabei eine Schlüsselrolle spielt, muss es sich bei Pickeln am Kinn nicht zwangsläufig um Akne im klassischen Sinn handeln. Dies gilt insbesondere für betroffene Frauen, denn bei diesen treten Pickel am Kinn häufig kurz vor dem Einsetzen der Periode auf. Und das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Ursache für diese hormonelle Schwankungen sind.

Im Zeitraum kurz vor Beginn der Monatsblutung fällt der Östrogenspiegel ab, während gleichzeitig der Testosteronspiegel ansteigt. Und gerade dieses männliche Geschlechtshormon ist der Pickelverursacher Nummer eins. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Pickel am Kinn gerade in dieser Zeit schnell und zahlreich aus der Haut schießen.

Kurz gesagt: Der typische Periodenpickel macht sich meist am Kinn breit.

Meist klingen diese Pickel nach dem Einsetzen der Periode auch rasch wieder ab, aber bis nichts mehr von ihnen zu sehen ist, dauert es natürlich eine gewisse Zeit. Lästig sind diese zyklusbedingten Quälgeister allemal, sodass sie natürlich jede Betroffene nur allzu gern endgültig loswerden möchte. Zum Glück gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, damit dies gelingt.

Äußerlich Behandlung

Eine gute, auf das eigene Hautbild abgestimmte Reinigung und Pflege ist ein wichtiger Baustein Deines Anti-Akne-Plans. Auch wenn die Ursachen von Pickeln so gut wie immer im Inneren des Körpers liegen und daher auch dort bekämpft werden müssen, kannst Du mit einer guten Reinigung und einer ebensolchen Creme bereits sichtbare Erfolge erzielen.

Das gilt insbesondere für zyklusbedingte Pickel, die typischerweise vor der Periode auftreten. In dieser Zeit solltest Du daher besonders auf Deine Gesichtspflege achten und eine milde Reinigung verwenden, die den Säureschutzmantel der Haut nicht angreift, diese aber dennoch zuverlässig von Schmutz, überflüssigem Talg und abgestorbenen Hautzellen befreit.

Danach solltest Du gerade an den „gefährlichen“ Tagen eine dünne Schicht BPO auf die trockene Haut auftragen. Dabei musst Du auch gar nicht Dein gesamtes Gesicht damit eincremen. Es reicht völlig, wenn Du BPO auf die von Pickeln und Unreinheiten betroffenen Partien am Kinn aufträgst. Dies solltest Du möglichst jeden Abend machen, um die optimale Wirkung zu erzielen. Der Wirkstoff BPO bekämpft wirksam P. acnes Bakterien, sodass Pickel gar nicht erst entstehen.

Lasse das BPO-Gel gut einziehen, bevor Du abschließend eine leichte, aber intensive Feuchtigkeitspflege aufträgst. Achte bei dieser darauf, dass sie nicht komedogen – also nicht Poren verstopfend – und möglichst ölfrei ist. Besonders empfehlenswert sind spezielle Feuchtigkeitscremes für von Aknebehandlungen ausgetrocknete Haut. Diese spenden viel Feuchtigkeit, ohne dabei Unreinheiten zu verursachen. Wenn Du weißt, dass Du vor dem Einsetzen Deiner Periode Pickel am Kinn bekommst, kannst Du auch automatisch jeden Monat in dieser Zeit auf eine leichtere Feuchtigkeitspflege umsteigen. So entlastest Du Deine Haut zusätzlich.

Innerliche Behandlung

Gerade durch hormonelle Schwankungen hervorgerufene Pickel lassen sich durch die Einnahme einer östrogenbasierten Anti-Baby-Pille effektiv bekämpfen. Diese sorgt für einen ausgeglichenen Zyklus sowie Hormonhaushalt. Was sich so einfach anhört, sollte in der Praxis jedoch gut durchdacht werden, denn die Einnahme der Anti-Baby-Pille stellt einen großen Eingriff in den Körper dar. Als solcher ist sie auch mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden. Zu diesen zählen zum Beispiel Gewichtszunahme sowie Wassereinlagerungen. Darüber hinaus erhöht die Einnahme einer östrogenbasierten Anti-Baby-Pille insbesondere in Kombination mit Rauchen das Thromboserisiko. Auch er Zusammenhang zwischen der Einnahme der Anti-Baby-Pille sowie einem erhöhten Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, ist nach wie vor nicht komplett geklärt. Andererseits gibt es jedoch auch Hinweise darauf, dass die Einnahme der Anti-Baby-Pille das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senkt.

Du siehst, die Einnahme der Anti-Baby-Pille ist nichts, was Du auf die leichte Schulter nehmen solltest. Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dir diese verschreiben zu lassen, solltest Du Dich im Vorfeld unbedingt ausführlich von Deinem Frauenarzt beraten lassen.

2. Unverträglichkeiten

Manchmal treten Pickel am Kinn auf, ohne dass Du Dir erklären könntest, wo diese auf einmal herkommen. Normalerweise hast Du keine Probleme mit Hautunreinheiten und auch vor dem Einsetzen Deiner Periode tickt Deine Haut nicht aus. Was ist also plötzlich los mit Deiner Haut?

Wenn Pickel plötzlich auftauchen und Du sonst keine unreine Haut hast, liegt der Verdacht einer Unverträglichkeit nahe. Dabei kann sowohl ein Reinigungsprodukt als auch eine Creme oder Make-up der Auslöser sein. Versuche herauszufinden, ob Du irgendetwas an Deiner Hautpflegeroutine verändert hast, bevor sich die Pickel plötzlich gebildet haben. Vielleicht hast Du eine neue Hautcreme oder eine neue Gesichtsreinigung, die Schuld an der plötzlichen Pickelplage sind. Darüber hinaus kann es auch sein, dass Make-up die Ursache ist. Grundsätzlich solltest Du bei einer Neigung zu Pickeln durch Unverträglichkeiten wenig herumexperimentieren, sondern lieber bei Produkten bleiben, von denen Du sicher weißt, dass Du sie verträgst.

Vielleicht gelingt es Dir mit der Zeit aber auch, jene Inhaltsstoffe zu finden, die die Pickel bei Dir auslösen. Hier kommt generell alles infrage, denn jeder Mensch reagiert anders. Daher solltest Du nicht nur auf komedogene – also Poren verstopfende Inhaltsstoffe – achten, sondern auch auf alle anderen. Gehe die Liste der Inhaltsstoffe jener Produkte, die Du problemlos verträgst, genau durch, und vergleiche sie mit jenen der Produkte, die Du im Verdacht hast, nicht zu vertragen. So sollte es Dir gelingen, die Übeltäter zu identifizieren.

Neben komedogenen Stoffen können vor allem reizende Inhaltsstoffe wie Alkohol und Duftstoffe dazu führen, dass Pickel entstehen. Aus diesem Grund sollte Deine Hautpflege möglichst mild formuliert sein und den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen. So kannst Du das Risiko, Pickel durch Unverträglichkeiten zu bekommen, deutlich senken.

3. Kleidung

Bei vielen Menschen treten Pickel am Kinn sowie am Hals besonders häufig im Winter auf. Das ist auch kein Zufall, sondern hat einen klaren Grund. Hochgeschlossene Kleidung, Schals sowie große Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen können rasch zu einer Belastung für die Haut werden und zur Entstehung von Pickeln führen.

Bevor Du im Winter morgens das Haus verlässt, ziehst Du vielleicht einen dicken Wollpulli mit Rollkragen an. Um Deinen Hals wickelst Du einen Schal, damit Dir die eisigen Temperaturen nichts anhaben können. Vielleicht gehst Du auch in der Fußgängerzone Shoppen und wechselst ständig von den kalten Temperaturen draußen und der trockenen, warmen Luft drinnen. Wenn Du Dich einige Minuten in einem Laden aufhältst, beginnst Du unter Deiner warmen Winterkleidung auch rasch zu schwitzen.

Vielleicht bemerkt Du dann auch schon, bevor Du wieder zu Hause bist, wie es an Deinem Kinn zu jucken beginnt. Du kratzt Dich und spürst schnell das typische Gefühl gerade entstehender Pickel. Diese haben sich aufgrund zu warmer Kleidung und daraus resultierendem Schwitzen gebildet. So entsteht nämlich ein Klima, das Pickel geradezu blühen lässt. Wir können Dir daher nur raten, Schals in warmen Räumen abzunehmen und Jacken ein wenig zu öffnen, sodass Deine Haut atmen kann.

Darüber hinaus empfehlen wir Dir, zu Pullovern und Schals aus natürlichen Materialien wie Wolle und Baumwolle zu greifen. Unter Kleidung aus synthetischen Stoffen schwitzt Du nämlich wesentlich schneller, weshalb diese die Entstehung von Pickeln deutlich begünstigt. Außerdem kann es sein, dass Deine Haut auf bestimmte Materialien allergisch reagiert. Auch in diesem Fall können rasch Pickel entstehen. Beobachte deshalb genau, was Du trägst, wenn sich bei Dir Pickel am Hals bilden, und sortiere pickelerregende Schals, Pullover und Co. rigoros aus.

4. Schlechte Angewohnheiten

Wir alle haben alltägliche Angewohnheiten, die uns nicht bewusst sind. Für uns sind sie inzwischen zu Automatismen geworden, die wir ohne nachzudenken jeden Tag unzählige Male ausführen. Meistens ist das auch vollkommen unproblematisch und kaum der Rede Wert.

Zwei nachdenkliche Männer mit ihren Händen am KinnIn einigen Fällen können unsere unbewussten Gewohnheiten jedoch der Grund für Probleme sein. Besonders häufig trifft dies auf die Entstehung von Pickeln zu. So können auch schlechte Angewohnheiten die Ursache für Pickel am Kinn sein. Wenn Du Dein Kinn zum Beispiel häufig auf Deinen Hände abstützt, kann es durchaus sein, dass dies die Bildung von Pickeln begünstigt. Denk nur einmal daran, wie viele Bakterien sich an Deinen Händen befinden, wenn Du im Büro sitzt oder irgendwo unterwegs bist. Diese bringst Du dann alle in Dein Gesicht, wenn Du Dein Kinn mit Deinen Händen abstützt. Darüber hinaus verteilst Du auch die P. acnes Bakterien, die sich bereits an Deinem Kinn befinden, und trägst so zur Entstehung neuer Pickel bei. Kein Wunder also, dass diese Angewohnheit Pickel am Kinn oft nur so sprießen lässt.

Vielleicht fasst Du Dir im Laufe das Tages auch einfach so häufig an Dein Kinn. Viele Menschen reiben ihr Kinn, wenn sie angestrengt über etwas nachdenken, den wenigsten ist es aber bewusst, dass sie dies tun. Hier kommt es daher darauf an, dass Du Dir Deine Angewohnheiten bewusst machst. Versuche, aktiv darauf zu achten, ob Deine Hände beim Nachdenken, Telefonieren und ähnlichen Aktivitäten automatisch an Dein Kinn wandern.

Sollte dem so sein, versuche Dir Ersatzaktivitäten bereit zu legen. Diese beschäftigen Deine Hände und verhindern so, dass Du ständig an Dein Kinn greifst. Nimm Dir einen Stift und ein Blatt Papier zur Hand, sodass Du während Telefonaten vor Dich hin kritzeln kannst. Toll ist auch Stressspielzeug. Knetbälle und -männchen sind eine ideale Beschäftigung für Deine Hände, die sie davon abhält, wie gewohnt an Dein Kinn zu wandern. Du wirst sehen, dass Du Dich schon nach kurzer Zeit umgewöhnst, und Deine Hände Dein Kinn nicht mehr vermissen werden. Achte jedoch stets darauf, dass Deine Ersatzbeschäftigung jederzeit bereit liegt, damit Du nicht ungewollt wieder in alte Gewohnheiten zurückfällst.

Nicht nur unbewusste Angewohnheiten kommen als Auslöser für Pickel am Kinn infrage, sondern auch bestimmte Lebensmittel. Und hierbei meinen wir gar nicht deren Wirkung im Inneren des Körpers. Oft reicht es nämlich bereits, wenn sich etwas davon beim Essen um Deinen Mund herum verteilt, was bei vielen Speisen auch einfach gar nicht anders geht – denk einfach an fettigen Döner oder Spaghetti.

Hier hat sich ruckzuck ein fettiger Film auf der Haut um den Mund herum gebildet, der im Handumdrehen die Poren verstopfen kann. Besonders vorsichtig solltest Du zum Beispiel bei Speisen mit viel Olivenöl sein, denn dieses ist als komedogen – die Poren verstopfend – bekannt und kann daher rasch zu Pickeln führen. Versuche daher, fettige Speisen besonders behutsam zu essen oder gleich ganz auf diese zu verzichten. Letztendlich sind fettiges Fast Food und Fertiggerichte auch von innen wahre Nahrung für Mitesser und Pickel.

5. Rasieren

Vieleicht kennst Du dieses Problem: Du rasierst sich und freust dich auf glatte, makellose Haut, aber das Ergebnis ist ein ganz anderes. Statt zarter Haut bekommst Du plötzlich Pickel und Unreinheiten. Das kann an allen Körperstellen passieren und bei Männern eben auch am Kinn. Aber woran liegt das?

Nun, hier kommen zwei Ursachen infrage.

Zum einen kann es sein, dass Du Deine Haut durch die Rasur so gereizt hast, dass sie darauf mit Unreinheiten und entzündeten Pickeln reagiert. Dies kommt besonders häufig bei der Nassrasur mit Einwegrasierern vor. Kaum jemand benutzt diese nur ein einziges Mal. Ganz im Gegenteil, in der Regel werden diese Rasierer so lange verwendet, bis ihre Klingen so stumpf sind, dass sie so gut wie keine Haare mehr abschneiden. Und genau hier liegt eines der größten Probleme, denn Deine Haut mag es überhaupt nicht, wenn Du sie mit einem stumpfen Einwegrasierer bearbeitest.

Die Folgen sind bekannt: kleinere und größere entzündete Pustel und Pickel. Um diesen vorzubeugen, solltest Du Einwegrasierer daher immer rechtzeitig austauschen und nicht so lange benutzen, bis die Klingen diesen Namen nicht mehr verdienen. Das heißt nicht, dass Du den Rasierer nach einmaliger Verwendung gleich entsorgen musst, aber öfter als zwei- bis dreimal solltest Du Dich damit nicht rasieren.

Ganz wichtig hierbei ist auch, dass Du jedes Mal großzügig Rasierschaum oder -gel verwendest, sodass die Klingen problemlos über die Haut gleiten. Als besonderen Tipp für Dich können wir Dir als Alternative noch Haarconditioner ans Herz legen. Dieser eignet sich ebenfalls hervorragend für die Rasur und enthält zudem noch jede Menge pflegende Inhaltsstoffe für Deine Haut. Auf diese Weise reizt Du Deine Haut bei der Rasur so wenig wie möglich.

Junge mit Pickel am Kinn.

Neben stumpfen Klingen von Einwegrasierern gibt es noch einen weiteren Grund für Rasurpickel. So führen häufig auch eingewachsene Haare zu entzündeten Pickeln am Kinn. Bei diesen handelt es sich um Haare, die statt aus der Haut heraus- in diese hineinwachsen.

Wächst das zuvor bei der Rasur abgeschnittene Haar nach, kann es sein, dass es stecken bleibt und einfach unter der Haut weiterwächst. Optisch ähnelt ein solches eingewachsenes Haar einem Mitesser oder – falls bereits entzündet – einem Pickel mit einem Haar in der Mitte. Dieses ist meist als eine Art Punkt sichtbar.

Die Gründe für eingewachsene Haare liegen einerseits an der nach der Rasur schärferen Kante der Haare, die dazu führt, dass die Haare leichter unter der Hautoberfläche stecken bleiben. Andererseits können auch abgestorbene Hornzellen die Ursache für eingewachsene Haare sein. Diese verstopfen den Haarfollikel und zwingen das Haar auf diese Weise dazu, unter der Haut weiterzuwachsen.

Dabei treten eingewachsene Haare nicht bei allen Menschen gleich häufig auf. Besonders gefährdet sind Menschen mit dicken und lockigen Haaren, denn diese wachsen meist auf eine Art und Weise, dass das Risiko einzuwachsen besonders hoch ist.

Zum Glück gibt es jedoch Möglichkeiten, eingewachsenen Haaren effektiv vorzubeugen. So solltest Du Deine Haut regelmäßig eincremen, um sie weich und geschmeidig zu halten, sodass die Haare gut herauswachsen können. Gerade nach der Rasur solltest Du eine gute Creme verwenden. Darüber hinaus solltest Du ebenfalls in regelmäßigen Abständen – besonders aber vor der Rasur – Peelings machen. Diese entfernen abgestorbene Hautschüppchen und verhindern ein Verstopfen der Poren.

Besonders empfehlenswert sind Lotionen oder Gesichtswasser mit AHA. Hierbei handelt es sich um eine Säure, die sanft abgestorbene Hautschüppchen entfernt und so verstopften Poren vorbeugt. Zudem ist AHA nicht nur ein wirksames Anti-Pickel-Mittel, sondern zugleich auch ein effektiver Anti-Aging-Wirkstoff. So schlägst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Beim Rasieren selbst solltest Du darauf achten, stets nur in die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren und nicht gegen diese.

Sowohl für Rasurpickel durch Reizungen der Haut als auch durch Rasurpickel durch eingewachsene Haare gilt, dass die Nassrasur mit Einwegrasierern nicht die ideale Art der Haarentfernung ist. Wir empfehlen Dir daher, eventuell auf eine andere Methode wie zum Beispiel elektrische Rasur umzusteigen. Vielleicht siehst Du hier schon bald eine Besserung und musst Dich in Zukunft nicht mehr mit Pickeln am Kinn herumplagen.

Das kannst Du tun, um Pickeln am Kinn vorzubeugen

Pickel am Kinn müssen nicht sein. Wir haben noch einmal alle Tipps für Dich zusammengefasst, wie Du diesen effektiv vorbeugen kannst:

  • Beobachte, ob Deine Pickel mit Deinem Zyklus zusammenhängen. Falls ja, stelle Deine Hautpflege entsprechen um, und verwende durchgehend oder zumindest eine Woche vor dem Einsetzen Deiner Periode ein BPO-Gel am Kinn.
  • Benutze eine milde Hautreinigung, die den Säureschutzmantel Deiner Haut nicht angreift, aber Verunreinigungen dennoch zuverlässig entfernt, sowie eine intensive Feuchtigkeitspflege, die die Poren nicht verstopft.
  • Bei sehr hartnäckigen oder ausgeprägten Pickeln am Kinn könnte auch die Einnahme einer östrogenbasierten Anti-Baby-Pille eine Möglichkeit sein, um die lästigen Unreinheiten endlich loszuwerden. Da es sich hierbei jedoch um einen großen Eingriff in den Hormonhaushalt handelt, solltest Du Dir diesen nicht nur gut überlegen, sondern Dich auch ausführlich von Deinem Frauenarzt beraten lassen.
  • Versuche herauszufinden, ob die Haut an Deinem Kinn eventuell auf bestimmte Materialien mit Pickeln reagiert. Häufig sind in solchen Fällen synthetische Stoffe der Auslöser von Unreinheiten. Sieh also am besten nach, aus welchem Material Deine Lieblingsschals und Rollkragenpullover gefertigt sind. Vielleicht sind ja sie der Auslöser für Deine Pickel am Kinn.
  • Halte Dich im Winter nicht zu lange mit Schal und Winterjacke in warmen Räumen auf. So verhinderst Du, unter der dicken Schicht an Winterkleidung zu schwitzen, denn auch das bringt Pickel zum Blühen,
  • Achte auf Deine unbewussten Angewohnheiten. Vielleicht fasst Du Dir beim Nachdenken oder Telefonieren mit den Händen ans Kinn, ohne es zu merken. Suche Dir ein Ersatzbeschäftigung für Deine Hände, damit diese nicht immer an Dein Kinn wandern.
  • Achte darauf, immer frische Rasierklingen zu verwenden, um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, oder benutze stattdessen gleich einen Elektrorasierer. Eine AHA-haltige Creme oder Lotion sowie regelmäßige Peelings und eine reichhaltige Pflege können zusätzlich helfen, das Einwachsen der Haaren zu verhindern.

Das sagt die traditionelle chinesische Medizin zu Pickeln am Kinn

In der traditionellen chinesischen Medizin – kurz TCM – sagen Pickel sowie die Stellen, an denen sie auftreten, viel über den Zustand unserer inneren Organe aus. Dabei wird jede Stelle im Gesicht einem bestimmten Organ zugeordnet.

Pickel am Kinn sind demzufolge ein Hinweis auf Probleme mit dem Magen. Es wird eine besonders gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen empfohlen, um die lästigen Quälgeister am Kinn wieder loszuwerden und ihr ursächliches Problem zu bekämpfen. Fertiggerichte und Fast Food sollten also ab sofort vom Speiseplan gestrichen und durch gesunde Vollwertkost ersetzt werden. Zusätzlich soll der Magen durch das Trinken von Kräutertees unterstützt werden.

Diese Ratschläge sind generell gut für die Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie hochwertigen Kohlenhydraten ist ein wichtiger Grundpfeiler im Kampf gegen Pickel und unverzichtbar, wenn Du Deine Akne dauerhaft loswerden willst. Hier kannst Du also kaum etwas falsch machen.

Pickel am Kinn – kein Grund zu verzweifeln

Bei Pickel am Kinn handelt es sich oft um die typischen Zykluspickel, die bei Frauen kurz vor dem Einsetzen ihrer Periode auftreten. Darüber hinaus können Pickel am Kinn jedoch auch noch andere Ursachen haben und selbstverständlich auch Männer betreffen. So können die falsche Gesichtspflege, Produktunverträglichkeiten, Schwitzen und falsches Rasieren die Gründe für Pickel am Kinn sein.

Bevor Du effektiv etwas gegen Deine Pickel am Kinn unternehmen kannst, solltest du daher herausfinden, welche individuellen Gründe diese bei Dir haben.

Gehe dabei am besten Schritt für Schritt vor und versuche, die einzelnen infrage kommenden Punkte zu ändern bzw. wegzulassen. So kannst Du gezielt die Ursachen Deiner Pickel am Kinn herausfinden und entsprechend gegen diese vorgehen. Dann kannst Du Dich wahrscheinlich auch bald über schöne Haut freuen.

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von Ulrike

Ulrike weiß, was es heißt, unter unreiner Haut zu leiden. Was für sie anfangs eine notgedrungene Auseinandersetzung mit dem Thema unreine Haut war, hat sich inzwischen zu einer echten Passion entwickelt.Ob wissenschaftliche Studien, Ernährungstipps oder eine vielversprechende neue Creme, vor ihr ist nichts sicher, was mit dem Thema unreine Haut zu tun hat. Ihre Erkenntnisse möchte Sie hier mit Euch teilen und euch so dabei helfen, endlich wieder schöne Haut zu bekommen

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