Solarium gegen Pickel – Wunderwaffe oder Leichtsinn?

Solarium gegen Pickel

Sicherlich hast Du schon einmal die ein oder andere Schlagzeile über die Wirkung von Solariumbesuchen auf Pickel gelesen.

Dabei ist Dir wahrscheinlich aufgefallen, dass sich die Experten selbst noch nicht einig darüber sind, ob die künstlichen Strahlen gegen Pickel wirken – oder die Entstehung von Aknehaut sogar noch fördern.  Also den Solariumbesuch lieber gleich ganz sein lassen?

Nicht unbedingt! Wenn Du die Sommerbräune richtig dosierst, kannst Du durchaus von der Wirkung des Solariums profitieren.

Heilende Strahlen oder   schädliche Wärme? – So wirkt das Solarium auf Pickel

Du hast es Dir wahrscheinlich schon gedacht: Ob sich der Besuch auf der Sonnenbank positiv auf das Hautbild auswirkt oder nicht, muss jeder Pickelgeplagte letztlich selbst ausprobieren. Allerdings existieren durchaus einige Theorien, die erklären, weshalb die künstliche Strahlung bei Akne helfen soll.

Zunächst einmal führt die Bestrahlung der Haut mit UV-Strahlen zu einer verbesserten Durchblutung. Die Folge: Pickel und Entzündungen heilen schneller ab.

Doch die Sonnenbank kann noch mehr: Die Strahlen töten zusätzlich Bakterien ab und trocknen Pickel aus. Gerötete Stellen verschwinden, und die Haut wirkt insgesamt glatter und gesünder.

Allerdings besteht bei langfristiger Anwendung die Gefahr, dass die Haut austrocknet. Außerdem verdickt sich allmählich die oberste Hautschicht. Beide Prozesse führen zu einer Verschlimmerung der Symptomatik. Und das kannst Du dann leicht erkennen: Die Pickel häufen sich wieder.

Bedenke auch: Die Therapie mit den UV-Strahlen sorgt zwar dafür, dass bestehende Pickel reduziert werden. – Allerdings wirkt das Solarium keinesfalls vorbeugend.

Denke auch an das Hautkrebsrisiko, dass mit häufigen Solariumbesuchen einhergeht. Besonders wenn Du sehr helle Haut hast, musst Du sehr vorsichtig sein.

7 Tipps zum richtigen Umgang mit der Sonnenbank

  1. Langsam ausprobieren:

    Du warst noch nie auf der Sonnenbank? Dann solltest Du Dich ganz langsam an diese Methode heran tasten. Das gilt insbesondere für Sonnen empfindliche Menschen, zum Beispiel Rothaarige. Beobachte die Veränderungen Deiner Haut ganz genau, so dass Du bei Bedarf direkt reagieren kannst.

  2. Optimale Dosierung:

    Beginne Deine Bräunung mit einer bis zwei Sitzungen in der Woche.  Zwischen diesen Terminen solltest Du Deiner Haut eine Pause von drei Tagen gönnen.

  3. Maximale Einwirkzeit:

    Zu Beginn der Bräunung solltest Du maximal 15 Minuten unter der Sonnenbank verbringen. Wenn Du besonders Sonnen empfindlich bist, reichen auch 10 Minuten aus.

  4. Intervall-Therapie:

    Weniger ist mehr. – Betrachte die Besuche auf der Sonnenbank als Kurzzeit-Therapie. Du erinnerst Dich: Eine langfristige Anwendung kann zu einer Verdickung der oberen Hautschicht führen und auf lange Sicht die Symptomatik verschlimmern.

  5. Sonnenschutz:

    Achte auf einen ausreichenden Sonnenschutz, damit keine Hautrötungen und Verbrennungen auftreten. Gerade wenn Du unter Aknehaut leidest, haben sich Zubereitungen ohne Emulgatoren und zusätzliche Fette bewährt, zum Beispiel dieses beliebte Sonnenschutzmittel (Klicke für Erfahrungsberichte).

  6. Hautpflege:

    Damit die Haut nicht austrocknet, solltest Du nach dem Bräunungsprozess eine leichte Feuchtigkeitspflege verwenden.

  7. Arztgespräch:

    Bevor Du Dich für die Sonnenbank entscheidest, solltest Du mit Deinem Hausarzt Rücksprache halten. Er entscheidet, ob Deine Haut die Strahlen des Solariums verträgt oder nicht

Möchtest Du mehr über alternative Therapien bei Pickeln wissen?

Hat Dir diese Anregung geholfen? Noch mehr Tipps gegen Pickel findest Du hier (von einem der erfolgreichsten Anti-Akne Autoren aus den USA).

Denke daran: Auch wenn Pickel zu den lästigen Hauterkrankungen gehören – mit den richtigen Therapien kannst Du Dir leicht Linderung verschaffen. – Kurzfristige Besuche auf der Sonnenbank können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten.

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von Eva

Eva ist zertifizierte Pharmazeutisch-technische Assistentin und hat jahrelang in einer Apotheke gearbeitet. Außerdem hat sie eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und "Fachberaterin für Gesundheit und Prävention" abgeschlossen.

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