3 Gründe, warum Stress Pickel verursacht und was Du jetzt dagegen unternehmen solltest

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Stell Dir einmal folgende Situation vor: Der Wecker klingelt, Du drückst die Schlummertaste und verschläfst deshalb. Aus Deinem Wust an Klamotten suchst Du irgendetwas Passables heraus, das noch nicht müffelt und keine Flecken hat. Der Kaffee ist leider leer, aber das macht nichts, weil Du sowieso keine Zeit mehr dafür hast. Normalerweise nimmst Du den Bus zur Arbeit, aber der fährt Dir gerade vor der Nase weg.

Das ist ärgerlich, denn Du hast als erstes ein Meeting und musst pünktlich sein. Während Du eine andere Möglichkeit findest, doch noch pünktlich zu kommen, bricht der Absatz Deines Schuhs ab, der schon länger wackelig war, und zudem hast Du heute Morgen zu einem Pullover gegriffen, der zwar gut aussieht, aber ständig rutscht.

Dein Körper wehrt sich

In der Arbeit angekommen wird Dir mitgeteilt, dass Deine Kollegin krank ist und Du ihre ganzen Aufgaben für die nächsten Wochen übernehmen sollst. Während Du Dich in die Arbeit stürzt, zupfst Du ständig Deinen Pullover zurecht, der über Gebühr Aufmerksamkeit fordert.

Kurzum, der Tag ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei und Du möchtest nur noch nach Hause und Dir die Decke über den Kopf ziehen, denn dieser Stress ist nicht auszuhalten. Am nächsten Morgen kommt dann das böse Erwachen, denn der Blick in den Spiegel offenbart, dass über Nacht jede Menge Pickel in Deinem Gesicht gewachsen sind. Du hast keine Ahnung, was das nun wieder soll, fühlst Dich aber gleich noch mehr gestresst und vom Leben unfair behandelt.

Kommt Dir das irgendwie bekannt vor? Wenn ja sollten wir uns gemeinsam einmal ansehen, was genau Stress mit Deiner Haut zu tun hat und wie die Zusammenhänge sind.

Der Stress wohnt in Deinem Kopf

Zuerst wollen wir einmal klären: Was ist Stress eigentlich genau? Stress ist etwas völlig Subjektives, also ein Gefühl, das nur aus uns selbst kommt. Stress wird zwar durch äußere Einflüsse ausgelöst, im Grunde liegt es aber im Ermessen eines jeden selbst, ob man sich jetzt durch etwas stressen lässt oder nicht. Der Stress wohnt in Deinem Kopf, es ist ein innerer Druck, der durch Erwartungshaltungen und unsere Einstellung zu einem Thema ausgelöst wird.

Der Knackpunkt ist der, dass es einem oft schwer fällt, sich auf neue Situationen entsprechend einzustellen. Du kannst nichts mehr daran ändern, dass Du den Bus verpasst hast und auch für die Krankheit Deiner Kollegin kannst Du nichts – und auch sonst niemand. Lässt Du jetzt zu, dass diese Situationen die Kontrolle übernehmen, hast Du Stress. Dein komplettes Handeln wird von dieser einen Situation beeinflusst, Du wirst fahrig und unkonzentriert, denn durch den psychischen Stress sendest Du Signale an Deinen Körper.

So beeinflusst Stress Deinen Körper

Du kommst ins Schwitzen, Deine Muskeln verspannen sich und Deine Atmung wird hektischer. Zudem hat Stress auch eine direkte Wirkung auf Hormone, vor allem Androgene werden vermehrt gebildet und auch auf die natürliche Hautbarriere hat Stress einen Einfluss, wie diese Studie zeigt. Diese Hautbarriere unterliegt dem zentralen Nervensystem. Sie schützt den Körper vor Wasserverlust und hält unliebsame Einflüsse wie Bakterien und Viren draußen.

Stress wirkt sich auf den Blutzuckerspiegel aus. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel sorgt wiederum dafür, dass vermehrt Androgene gebildet werden. Androgene sind mitverantwortlich für die Bildung von Sebum, also Talg, der dann deine Poren verstopft und zu Entzündungen führt – Hochkonjunktur für Deine Akne. Zu guter Letzt steigt durch Stress das Risiko für Entzündungen ganz allgemein, unabhängig von Deiner Haut.
Es gibt also drei Gründe, Stress nach Möglichkeit zu meiden:

  1. Stress erhöht den Blutzuckerspiegel und damit die Androgen-Produktion
  2. Stress beeinflusst die natürliche Hautbarriere
  3. Stress erhöht das Risiko für Entzündungen

Stress reduzieren beziehungsweise einen gesünderen Umgang damit zu lernen ist ein Teil des Puzzles, das Dir zu einer reinen Haut verhilft.

So wirst Du wieder ausgeglichen

Yoga outdoors. Woman meditating in lotus position. Concept of heSchön und gut denkst Du Dir jetzt vielleicht, aber was soll ich denn nun genau tun, wenn ich gestresst bin? Schließlich kann man sprichwörtlich manchmal nicht aus seiner Haut. Das nicht, was man aber lernen kann, ist der Umgang mit Stress. Wenn Du also das Gefühl hast, alles wird Dir wieder einmal zuviel, atme zuerst ein paar Mal bewusst tief ein und aus. Schon das alleine wird zu mehr Entspannung führen und Stress gar nicht erst groß aufkommen lassen.

Als nächstes sind dann beruhigende und aufbauende Worte dran, die Du Dir selber sagst. Rede Dir einfach selber gut zu, so wie Du es auch bei einem Freund machen würdest, der sorgenbeladen zu Dir kommt. Du schaffst das, eins nach dem anderen, Ruhe bewahren – alle diese Aussagen bewirken etwas Positives und stehen genau im Gegensatz zu sonstigen Stressauslösern beziehungsweise -verstärkern wie:

Das schaffe ich nie, wo soll ich nur anfangen und das stresst mich jetzt total.

Vom Opfer zum Täter

Auch ein wichtiger Punkt im Umgang mit Stress: Aus der Opferrolle herauskommen. Stress entsteht, weil wir auf eine Situation keinen Einfluss mehr haben und uns als Opfer der Umstände fühlen. Dazu kommt noch der innere Druck, dem ganzen gewachsen sein zu müssen. Das sind aber lediglich Anforderungen, die wir an uns selbst stellen. Werde also vom Opfer zum Täter und pack es an. Fahre mit dem Taxi zur Arbeit und genieße den Luxus. Bitte eine Kollegin Dir bei der Arbeit zu helfen. Gehe in der Mittagspause los und kauf Dir einen neuen Pullover! Du hast es selbst in der Hand. Lass nicht zu, dass Situationen über Dein Leben bestimmen.

Hast Du vielleicht selbst schon (unbewusst) Strategien entwickelt, um besser mit Stress umgehen zu können?

Hinterlass Deinen persönlichen Tipp am besten gleich in den Kommentaren, damit auch andere davon profitieren können.

 

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