TOP 5 Cellulite Tipps in 2018

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• Schwere Pickel & Akne seit 12 Jahren
• Veranstalter der HautKongress 2018
• 12.000+ Akne-Betroffenen geholfen

Vor 100 Jahren hat sie niemanden gestört, zu Rubens Zeiten wurde jede Delle liebevoll in den Gemälden verewigt und heute zieren fast 90% der Frauen solch unliebsame Kraterlandschaften.

Egal ob große, kleine und schlanke Frauen. Fast jede hat sie, keiner mag sie und komplett los wird man sie nie.

Die Cellulite, ist sie wirklich so schlimm?

Sollte man sich nicht mit dem natürlichen Phänomen versöhnen?

Auf jeden Fall sollte ein entspannter Blick, nicht ganz so streng auf den unliebsamen Freund geworfen werden. Dies ist bereits der 1. Schritt zur Versöhnung.

Es ist schon eine Ungerechtigkeit, dass ausgerechnet Frauen, die oft ein Leben lang auf ein gepflegtes Äußeres achten, von der Natur mit einem schwachen Bindegewebe gesegnet sind.

Dabei spielen die Genetik und der hormonelle Einfluss, beim Nachlassen der Elastizität von Haut und Gewebe eine große Rolle. Es wird in der Damenwelt dagegen angekämpft, geturnt, gejoggt, gecremt, gezupft und fleißig gebürstet, in der großen Hoffnung, endlich das erwünschte Hautbild zu erreichen. Meistens mit keinem zufriedenstellenden Ergebnis.

Es liegt sicher nicht an der fehlenden Disziplin oder Willenskraft, es sind eben nur die herkömmlichen Methoden, die leider keinen sichtbaren Erfolg erzeugen können. Es sind ein paar wesentliche aber sehr essentielle entscheidende Stellschrauben an denen gedreht werden muss.

Zunächst stellen wir uns die Frage: Was ist Cellulite? Sicher keine Erfindung der Neuzeit.

Was ist Cellulite und wie entsteht sie?

Cellulite ist eine Ansammlung von Stoffwechselschlacken, welche im Bindegewebe gespeichert werden. Weit weg von den überlebenswichtigen Organen, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können. Es ist der ganze Müll der anfällt, den der Körper nicht mehr zu verarbeiten schafft bzw. auszuscheiden.

Dazu gehören diverse Toxine und Giftstoffe wie Medikamentenrückstände, Zahngifte, Umweltgifte und auch artenentfremdete Nahrungsmittel, die nichts mehr mit Lebensmittel gemeinsam haben, wie zum Beispiel Kuchen, Süßigkeiten und Mikrowellenessen ebnenso wie Softdrinks.

Irgendwann läuft das Fass in unserem Körper, die Entgiftungsorgane, eben über!

Man nennt es auch Übersäuerung – Diese verursacht schlaffe Bindegewebsschwäche

Übersäuerung führt massiv zu schlaffen Bindegewebe, in diesem schwachen Bindegewebe nisten sich dann schön die Stoffwechselschlacken ein, was dann sichtbar als Cellulite wird. Wenn der Säure – Basen – Haushalt erstmal aus dem Gleichgewicht gekommen ist, fallen täglich so viele Säuren und Schlacken an, dass sie unser Körper gar nicht mehr schafft aus dem Körper zu schleusen.

Abgelagert im Bindegewebe zerstören sie nun die elastinen Fasern und die Festigkeit unserer Haut. Sind wir zu sauer, schadet das massiv unserer Schönheit und auch auf das Körpergewicht hat die Übersäuerung Einfluss. Es verändert sich die Situation für den Stoffwechsel und der fettverbrennende Enzyme, diese können dann nicht mehr richtig arbeiten. Wenn die Leber als Entgiftungsorgan nicht richtig funktionieren kann, verfettet sie.

Je basischer die Ernährung, desto besser kann sich das Bindegewebe von Schlacken befreien und fettverbrennende Enzyme werden wieder aktiv.

Cellulite gab es schon immer, jedoch sind in unserer schnelllebigen Zeit die Problemzonen viel hartnäckiger, als noch vor vielen Jahren. Dazu kommen die ganzen neuen Umweltgifte.

Merke: “alles was die Durchblutung stört, fördert die Cellulite”.

Dazu zählen Rauchen, Bewegungsmangel und enge skinny Jeans, vor allem auch toxische Kleidung. Wenn du schon Kleidung von Primark kaufst, wasche diese zumindest bevor du sie trägst.

Cellulite ist auch das Ergebnis von Muskelatrophie, also von schwachen und schlaffen Muskeln, die nicht mehr in der Lage sind, die Schichten über ihnen (Epidermis, Dermis und Fett) so zu stützen, was eigentlich ihre Aufgabe sein sollte.

Das Bindegewebe ist der Spiegel der Ess- und Lebensgewohnheiten

Schlechte Ernährungsgewohnheiten begünstigen Cellulite. Es sind zu viele einfache Kohlenhydrate, wie Weißmehlprodukte und Zucker, sowie gehärtete tierische Fette. Sie schaffen den idealen Nährboden für die Cellulite. Vor allem Zucker verursacht eine Verzuckerung der Gewebefasern, die die Haut verhärten und ihr Elastizität nehmen. Zudem sehen wir dadurch auch noch richtig alt aus.

Salz ist auch noch ein ziemlicher Bösewicht, denn es bindet Wasser im Gewebe. Es werden lediglich vier bis sechs Gramm täglich empfohlen. Jedoch wird dieser Wert mehr als überschritten, durch den übermäßigen Konsum von Fertigprodukten.

Vermeide alle Fertigprodukte was unnatürlich ist und in Plastik geschweißt ist. Auch Alkohol, Medikamente, Stress sowie Schlafmangel sollte vermieden werden.

Schlafmangel und Stress machen dick und fördern Cellulite

Sicher wirst du jetzt sagen, was bitte hat Stress und Schlafmangel jetzt mit Cellulite und schlechtem Bindegewebe zu tun!?

Sehr viel sogar!

Schlafmangel ist Stress für den Körper auch die vielen Aufgaben im Alltag erscheinen dadurch viel anstrengender, bei zu wenig Nachtruhe. Der Körper regeneriert, heilt und verarbeitet die ganzen Eindrücke des Tages.

Durch Stress schüttet der Körper das Hormon Adrenalin aus und etwa 10 Minuten später das Cortisol. Was als Stresshormon bekannt ist. Du kennst sicher jemanden der schon mal Cortison eingenommen hat? Wie sieht der dann aus? Aufgeschwemmt! Er nimmt sehr schnell an Fett zu, obwohl er nicht mehr Nahrung zuführt.

Dieser Vorgang kommt aus der Steinzeit und liegt uns quasi in den Genen. Diese haben sich nämlich nur minimalst verändert.

Wir ticken also noch genauso, wie Fred Feuerstein einst.

Wenn wir also Stress haben, wird vom Körper aus Glykogen Glucose freigesetzt, um genug Energie zum Kämpfen oder Flüchten zu haben. Somit steigt auch das Insulin.

Jetzt haben wir das Problem, dass wir nicht im Dschungel sind und vor Tieren flüchten müssen oder jagen, sondern am Bürostuhl gefesselt sind, wo uns unser Chef ärgert oder an der Ampel stehen und uns stressen, weil wir schon wieder viel zu spät kommen.

Leider können wir zum Chef schlecht sagen, HALT ich muss erst mal einmal um die Firma laufen, um meine Stresshormone abzubauen, oder aber an der Ampel aussteigen und 10-mal ums Auto laufen.

Leben wir ständig in Hektik und schlafen zu wenig, gönnen uns zu wenig Ruhe, trinken zuviel Kaffee, bleibt das Cortisol hoch. Wenn das Cortisol hoch ist, haben wir auch einen hohen Insulinspiegel, denn der Körper möchte den Einfachzucker im Blut senken. Dieser wird durch fehlende Bewegung nicht abgebaut und wandert dann als Fettzelle in die Fettdepots. Stress füttert also die Fettzellen und macht dick und krank.

Stresshormone zerstören das Bindegewebe

Das kollagenreiche elastine Bindegewebe oder auch Fasziengewebe genannt, hält im Körper alles zusammen.

Faszien sind die weißen Strukturen, welches du von deinem Fleisch schneidest bevor du es zubereitest.

Das noch gar nicht so lange bekannte und früher als unnützes Gewebe erfüllt eine Menge Aufgaben im Körper.

Faszien sind ein Durchgang für Blut, Nerven- und Lymphgefäßen. Die oberflächigen Faszien, befinden sich unter anderem im Unterhautgewebe, sie speichern Fett und Wasser und dienen als Puffer und Dämpfer.

Stresshormone bringen die Faszien auf Spannung. Der Körper ist auf Alarmbereitschaft und soll maximale Leistung erbringen. Es ist ein Überlebensmodus, da der Körper nicht weiß das wir im Büro sitzen.

Das Problem ist der chronische Stress, denn durch die Dauerspannung verliert das Fasziengewebe seine Elastizität und es verändert sich pathologisch. Das merkst du an Unbeweglichkeit, Verspannungen und Schmerzen.

Das Gewebe verklebt und verhärtet sich. So können die Blut-, Nerven – und Lymphbahnen ihre Arbeit nicht mehr verrichten. So werden die Schmerzen immer mehr, dass sich die Verspannungen immer weiter aufbauen und es entstehen Entzündungen.

Die Lymphe sind das Abwasserkanalsystem des Körpers

Du musst wissen, wenn die Lymphe nicht mehr richtig fließen, entgiftest du nicht mehr richtig.

Das Lymphsystem ist das Aschenputtel im Körper. Von allen Seiten wird es überhäuft mit Abfällen, Giften, Schlacken, Fetten, Bakterien, Parasiten, entarteten Zellen und vielem mehr.

Es muss nun zusehen, wie es all dies entgiftet, verarbeitet, umverteilt oder möglichst schnell aus dem Körper ausleitet. Wenn die Lymphe also nicht mehr richtig fließen und unser Fasziengewebe dicht ist, bleiben die Schadstoffe im Körper.

Ein defektes Lymphsystem kostet dich deine Schönheit und Gesundheit

Bei einem auf Dauer nicht mehr leistungsfähigen Lymphsystem lässt auch die Arbeit der Lymphknoten nach. Dort werden Abwehr- und Fresszellen gebildet, welche dich von Eindringlingen und Krankheitserreger beschützen. Fliest die Lymphflüssigkeit nicht mehr, kommt es zum Lymphstau!

Es entstehen Wassereinlagerungen

Bei zu langsamen Lymphfluss kommt es zu unschönen Wassereinlagerungen an den Beinen und Füßen. Ein zu langsamer Lymphfluss, liegt an der Lebensweise mit Zuviel Stress und unnatürlicher Toxin reicher Ernährung.

Cellulite durch Lymphstau

Cellulite und sogar Reiterhosen, können so von einem teildefekten Lymphsystem mitverursacht sein. Denn die überschüssige Lymphe lagert sich gerne in die Täschchen voller Fett ein, an den typischen Regionen wie Oberschenkel, Pobacken oder an den Armen. Hier werden auch Giftstoffe abgespeichert, weit weg von den überlebenswichtigen Organen.

Zur typischen Dellenbildung kommt es, wenn die Bindegewebsfasern die Haut nach unten ziehen, während die Fettzellenansammlungen die Haut – wo keine Fasern sind – nach oben drücken.

Es ist deshalb sehr wichtig, seinem Lymphsystem Beachtung zu schenken und dafür zu sorgen, dass diese bewegt wird. Was passiert mit einem Bach der nicht mehr fließt?

Achte auf eine Lymphreinigung und halte den Lymphfluss in Bewegung.

Du reduzierst die Giftbelastung, als auch die Lymphanhäufung, was zu einer Besserung der Cellulite führt.

5 Tipps gegen Cellulite

Massage

Eine Möglichkeit ist regelmäßiges massieren mit einer Faszienrolle. Sie erhöht die Blutzirkulation durch das Lösen der Verspannungen bzw. Verklebungen und bringen so Sauerstoff und Nährstoffe ins Gewebe.

Trockenbürsten

Auch Hautbürsten hilft das deine Lymphe in Bewegung kommen und somit dein Abfall und die Toxine ausgeschieden werden. Trockenbürsten verbessert die Durchblutung des Fettgewebes, dadurch können die Schlacken besser aus der obersten Hautschicht abtransportiert werden. Es ist eines der einfachsten, effektivsten Tools gegen Cellulite. Benutze dazu eine Badebürste mit Naturborsten.

Nach Jentschura Trockenbürsten in Ausscheidungsrichtung

Ganz nebenbei befreist Du mit Trockenbürstungen deine Haut von bereits abgestorbenen Hautzellen, regst die Durchblutung und die Versorgung mit Nährstoffen an und förderst die Ausscheidung von Schadstoffen durch die Schweiß- und Talgdrüsen.

Dabei bürsten wir immer auf dem kürzesten Weg, nämlich zu den Ausscheidungsregionen der Füße, der Hände, der Leistengegend und der Achselhöhlen hin. In diesen Regionen, ebenso wie unter dem Fuß und in den Handinnenflächen, befinden sich etwa 600 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter Haut.

Und so wird gebürstet:

  1. Zuerst bürsten wir die Hände und Füße Richtung Finger- bzw. Fußnägel.
  2. Wir bürsten die Schlüsselbeine entlang Richtung Achselhöhlen circa fünf-siebenmal auf jeder Körperseite.
  3. Anschließend bürsten wir den Hals, abwärts auf jeder Körperseite über die Schlüsselbeine zu den Achselhöhlen hin.
  4. Jetzt folgen die Streichungen von der Stirnmitte aus nach rechts und links, vor den Ohren hinab, den Hals hinunter über die Schlüsselbeine zu den Achselhöhlen hin.
  5. Von den Ellenbogen geht es aufwärts zu den Achselhöhlen und von den Ellenbogen abwärts entlang, der Unterarme zu den Fingernägeln hin.
  6. Von den Knien bürsten wir über die Waden zu den Fußnägeln und von den Knien aufwärts, bürsten wir zu den Leisten hin.
Quelle: Jentschura

Bewegung

Tägliche Bewegung an der frischen Luft ist die Basis. Nichts bringt den Lymphfluss so gut auf Trab, wie regelmäßige Bewegung. Sport ist ein Muss! Jeden zweiten Tag, vor allem wenn du beruflich viel sitzt. Stehe einfach jede Stunde einmal auf und springe auf und ab, mach Seilspringen, renne, jogge, geh spazieren, schwimme, tanze, hüpfe auf einem Mini- Trampolin. Mach das, was auch immer dir Freude bereitet!

Wunderwaffe Vitamin C

Vitamin C ist ein Antioxidant und bindet freie Radikale, welche deine Haut schädigen, außerdem ist es ein Co Faktor für die Kollagensynthese. So kräftigt es wieder das Bindegewebe, indem neue Kollagenstrukturen aufgebaut werden können. Zusätzlich kurbelt es auch noch die Fettverbrennung an! Also ran an die Orangen gegen Orangenhaut.

Tolle Quellen sind: Papaya, Zitrusfrüchte, Hagebutte, Acerola Kirsche, Heidelbeeren, Paprika und Brokkoli diese sollten am besten roh verzehrt werden, da Vitamin C nicht hitzebeständig ist.

Silizium

Silizium ist essentiell für das Bindegewebe, die Bildung von Kollagen, für Knochen, Knorpel, Bänder, Haut, Haare, und Nägel. Leider nimmt im Alter der Säurespiegel im Magen ab, dieser ist aber wichtig damit Silizium überhaupt erst aus der Nahrung gelöst werden kann. Es wird weniger Silizium aufgenommen, was zur Folge hat, dass das Bindegewebe noch schlechter wird und die Falten mehr werden.

Gute Quellen sind: Brennnessel, Borretsch, Bambus, Hirse, Hafer oder Ackerschachtelhalm, gerne als Tee trinken, es leitet auch Aluminium aus. Also ein sehr guter Geheimtipp für die Entgiftung.